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Benzinrasenmäher Test und Vergleich 2017 / 2016

Jetzt sparen bei Benzinrasenmähern

Falls ein neuer Benzinrasenmäher angeschafft werden muss, stellt sich die Frage, welches Modell am besten für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet ist. Das Angebot ist kaum noch überschaubar. Daher ist auch die Preisspanne der unterschiedlichen Fabrikate sehr groß. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich vor der endgültigen Kaufentscheidung einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle zu verschaffen.

Der beste Benzinrasenmäher und Testsieger 2017

Nahezu in jedem Jahr werden die neuesten Benzinrasenmäher verschiedenen Tests unterzogen. Das ist eine große Hilfe bei der Kaufentscheidung, da sich jeder Interessent schon im Voraus über die Vorzüge der unterschiedlichen Modelle informieren kann. Zu den besten Benzinrasenmähern des Jahres 2016 gehören folgende Modelle:

  • Brill Aluline Quattro 53 XL RV
  • Wolf-Garten BluePower 53 A HW ES
  • Dolmar PM-410 Typ 500
  • Einhell BG-PM 40

Nun fragen Sie sich sicherlich, was an diesen Fabrikaten so besonders ist, dass sie zu den besten Benzinrasenmähern des Jahres 2016 gehören. Deshalb sollten die Geräte etwas näher beschrieben werden.

Das Besondere an dem Brill Aluline Quattro 53 XL RV ist, wie die Typenbezeichnung bereits vermuten lässt, das Gehäuse aus Aluminium. Aluminium hat lediglich ein geringes Gewicht, eine hohe Stabilität und es ist völlig resistent gegenüber Korrosion. Des Weiteren ist dieser Benzinrasenmäher mit einem Radantrieb ausgestattet, bei dem die Geschwindigkeit stufenlos geregelt werden kann.

Das Modell Wolf-Garten BluePower 53 HW ES ist ebenfalls mit einem stufenlos regelbaren Hinterradantrieb ausgestattet. Dieser Benzinrasenmäher schaffte es auf die Bestenliste, weil er mit einem sehr modernen und sparsamen Motor ausgestattet ist. Eine intelligente Software zeigt an, wann die nächste Wartung erforderlich ist. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer des Motors im erheblichen Maße.

Der Rasenmäher Dolmar PM-410 Typ 500 ist zwar nicht mit einem Radantrieb ausgestattet, dafür weist er aber andere Vorzüge auf. Zur Grundausstattung gehört bereits ein Mulchkit. Zudem lässt sich der Führungsholm bei diesem Benzinrasenmäher leicht auf die jeweilige Körpergröße der Bedienperson einstellen.

Das Besondere an dem Einhell BG-PM 40 ist die Quickstart-Funktion. Es muss zum Starten weder ein Choke betätigt werden noch ist das Vorpumpen von Kraftstoff erforderlich. Der Motor lässt sich spielend leicht mit dem Seilzugstarter in Gang setzen.

Weitere Benzinrasenmäher 2017

Zu den bekannten Herstellern von Benzinrasenmähern gehört auch AL-KO. Von diesem Hersteller stehen unterschiedliche Modelle zur Wahl. Die Angebotspalette reicht von einfachen Geräten bis zu Rasenmähern mit Radantrieb und Mulchfunktion.

Ein weiterer bekannter Hersteller ist Hecht. Die Benzinrasenmäher dieses Herstellers zeichnen sich insbesondere durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Die Benzinrasenmäher von Hecht eignen sich in erster Linie zum Mähen kleinerer Flächen. Sie sind sehr handlich und einfach zu bedienen.

MTD gehört ebenfalls zu den Anbietern preiswerter Benzinrasenmäher. Auch dieser Hersteller bietet unterschiedliche Modelle mit diversen Ausstattungsmerkmalen an. Zudem sind die Benzinrasenmäher von MTD auch optisch sehr ansprechend. Der Hersteller MTD gehört zu den Anbietern, die auch besonders wendige Rasenmäher mit drei Rädern anbieten.

Besonders hochwertige Benzinrasenmäher werden von dem japanischen Hersteller Honda angeboten. Diese Rasenmäher sind mit moderner Technik ausgestattet und bieten einen hohen Bedienkomfort. Hervorzuheben an den Rasenmähern von Honda sind die hochwertigen Motoren.

Ein weiterer bekannter Hersteller hochwertiger Benzinrasenmäher ist McCulloch. Auch diese Geräte bieten eine innovative Technik sowie eine hohe Leistungsfähigkeit. Die Benzinrasenmäher von McCulloch sind sehr robust und langlebig. Zudem sehen sie auch gut aus, obwohl das Aussehen nicht die wichtigste Rolle bei derartigen Gartengeräten spielt.

Was ist ein Benzinrasenmäher?

Ein Benzinrasenmäher ist ein Gartengerät, mit dem der Rasen gemäht wird. Der Antrieb erfolgt mittels Ottomotor. Da ein Ottomotor mit Benzin betrieben wird, nennt man einen solchen Rasenmäher eben Benzinrasenmäher. Der Motor treibt ein Messer an, das sich an der Unterseite des Mähergehäuses befindet. Das geschnittene Gras wird entweder seitwärts ausgeworfen, oder nach hinten in eine Grasfangbox befördert.

Die einfachen und somit auch kostengünstigen Geräte werden vom Benutzer über die Rasenfläche geschoben. Etwas teurere Geräte sind mit einem Radantrieb ausgestattet. In dem Fall braucht die Bedienperson den Rasenmäher nur lenken. Des Weiteren gibt es auch Rasenmäher, die an der Vorderseite lediglich ein lenkbares Rad haben. Derartige Geräte sind äußerst wendig.

Es gibt bei den Benzinrasenmähern natürlich einige Unterschiede. In der Regel kommen sogenannte Sichelmäher zum Einsatz. Diese schneiden das Gras mit einem rotierenden Messer. Es gibt aber auch Benzinrasenmäher, die mit einem Mähbalken ausgestattet sind. Mit solchen Geräten ist es möglich, auch längeres Gras zu mähen. Das ist insbesondere dann interessant, wenn das gemähte Gras an Tiere verfüttert werden soll. Für die meisten Gartenbesitzer kommen Balkenmäher jedoch nicht infrage.

Wie funktioniert ein Benzinrasenmäher?

Ein Rasenmähermotor ist mit einer verlängerten Kurbelwelle versehen. Am Ende der Welle befindet sich entweder ein Gewinde oder eine Bohrung mit einem Innengewinde. Daran wird das Messer montiert. An der Messeraufnahme befindet sich eine Scheibe, die als Rutschkupplung dient. Falls versehentlich ein Hindernis an das Messer gerät, rutscht der Antrieb dank der Rutschkupplung. Dadurch werden größere Schäden am Benzinmotor vermieden.

Das Messer ist auf beiden Seiten mit kleinen Flügeln ausgestattet. Diese verwirbeln die Luft im Mähergehäuse. Dadurch wird das Schnittgut nach hinten in die Grasfangbox geblasen.

Jeder Benzinrasenmäher ist mit einem Sicherheitsschalter ausgestattet. Dieser befindet sich am Führungsholm. Er weist die Form eines breiten Bügels auf, sodass er sich bequem betätigen lässt. Wird dieser Hebel losgelassen, schaltet der Motor ab.

Vor- und Nachteile von Benzinrasenmäher

Sämtliche Benzinrasenmäher weisen Vorteile aber auch einige Nachteile auf. Diese sollten etwas näher erläutert werden.

Vorteile

  • Unabhängig vom Stromnetz mähen
  • Hohe Leistung
  • Große Arbeitserleichterung
  • Einfache Handhabung
  • Gutes Schnittbild

Nachteile

  • Hohes Betriebsgeräusch
  • Regelmäßige Wartung erforderlich

Welchen Benzinrasenmäher kaufen?

Bei nahezu allen Benzinrasenmähern wird angegeben, für welche Flächengröße sich die einzelnen Modelle am besten eignen. Schließlich sollte der Rasen in einer angemessenen Zeit gemäht werden können. Aus diesem Grund ist es im ersten Schritt erforderlich, die zu mähende Fläche auszumessen.

Anschließend sollte auch die Beschaffenheit der Fläche betrachtet werden. Auf einer kleinen ebenen Fläche ist zum Beispiel ein kostengünstiges Gerät ohne Radantrieb völlig ausreichend. Bei einer größeren oder hügeligen Rasenfläche ist ein Benzinrasenmäher mit Radantrieb vorteilhaft. Insbesondere auf sehr unebenen Flächen sind große Räder vorteilhaft. Es gibt Geräte, die haben Hinterräder mit einem Durchmesser von bis zu 28 Zentimetern. Diese werden häufig auch als Big-Wheeler bezeichnet.

Es spielt aber auch die Form der Fläche eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Ist die Rasenfläche stark verwinkelt, sollte die Wahl auf einen besonders wendigen Rasenmäher fallen. Auch von diesen Geräten gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen.

Insbesondere zum Mähen größerer Flächen eignen sich Benzinrasenmäher mit Mulchfunktion hervorragend. Beim Mulchen muss das Schnittgut nicht entsorgt werden. Die abgeschnittenen Grashalme werden von dem Messer so stark zerkleinert, dass sie bedenkenlos auf der Rasenfläche verbleiben können. Sie sind kaum sichtbar und dienen als Dünger. Zudem bieten sie einen hervorragenden Schutz gegen das Austrocknen des Bodens. Da beim Mulchen nicht mehrfach die Grasfangbox geleert werden muss, ist die Arbeit sehr viel schneller erledigt.

Bei der Kaufentscheidung sollte auch der Hersteller in Betracht gezogen werden. Mitunter werden Benzinrasenmäher von völlig unbekannten Herstellern zu extrem günstigen Preisen angeboten. Das ist natürlich bei der Anschaffung ein nicht zu unterschätzender Vorteil, aber es könnten sich Probleme bei der Versorgung mit Ersatz- oder Verschleißteilen ergeben. Deshalb ist es auf jeden Fall ratsam, sich für einen Rasenmäher eines bekannten Herstellers zu entscheiden.

Welche Hersteller fertigen Benzinrasenmäher?

Es gibt mittlerweile viele namhafte Hersteller von Benzinrasenmähern. Zu den bekanntesten Herstellern gehören:

  • Brill
  • Wolf-Garten
  • AL-KO
  • McCulloch
  • Einhell
  • Dolmar
  • Honda

Alle genannten Hersteller bieten unterschiedliche Modelle von Benzinrasenmähern an. Es gibt aber auch noch viele andere bekannte Hersteller, die aber nicht unbedingt im Zusammenhang mit der Produktion von Benzinrasenmähern gebracht werden. Die folgenden Hersteller sind in erster Linie für die Produktion von Werkzeugen unterschiedlichster Art bekannt. Trotzdem stellen sie auch interessante und vor allem hochwertige Benzinrasenmäher her. Dazu gehören unter anderem:

  • Makita
  • Güde
  • Hecht

Für alle genannten Anbieter von Benzinrasenmähern ist es möglich, einfach und unkompliziert neue Messer oder andere Verschleiß- und Ersatzteile zu bekommen. Vorteilhaft bei den bekannten Herstellern ist, dass sie ein weitverzweigtes Händlernetz betreiben und zudem online präsent sind. Aus diesem Grund sind auch Preisvergleiche ohne großen Aufwand jederzeit möglich.

Insbesondere aufgrund der Präsenz im Onlinehandel besteht für Kaufinteressenten die Möglichkeit, Kundenbewertungen sowie Erfahrungsberichte von Käufern zu lesen. Diese können bei der Kaufentscheidung sehr hilfreich sein.

Wie starte ich einen Benzinrasenmäher?

Vor dem eigentlichen Start sollte der Ölstand kontrolliert werden. Falls erforderlich, sollte etwas Motoröl nachgefüllt werden. Auf keinen Fall darf der Ölstand jedoch oberhalb der Maximum-Markierung liegen. Das führt zu Schäden am Motor. Anschließend wird der Kraftstoffbehälter aufgefüllt.

Bei vielen Benzinrasenmähern muss mit einer manuellen Kraftstoffpumpe, die sich am Vergaser befindet, etwas Kraftstoff vorgepumpt werden. Diese kleinen Pumpen werden Primer genannt. In der Regel reichen drei Hübe aus. Am Holm des Rasenmähers befindet sich ein Bügel, der zur Sicherheit dient. Es ist erforderlich, diesen zu betätigen. Mit einer Hand wird dieser Bügel festgehalten. Mit der anderen Hand zieht man am Seilzugstarter, bis ein Widerstand spürbar ist. Danach ist ein kräftiger Zug des Starterseils erforderlich. Im kalten Zustand muss dieser Vorgang meistens zwei bis drei Mal wiederholt werden, damit der Motor anspringt.

Bei einigen hochwertigen Benzinrasenmähern geschieht der Startvorgang etwas anders. Es werden vermehrt Rasenmäher angeboten, die mit einer sogenannten Leichtstarteinrichtung versehen sind. Bei diesen Geräten entfällt das Vorpumpen von Kraftstoff. Das ist vorteilhaft, da aufgrund dieser Technik nicht versehentlich zu viel Kraftstoff vorgepumpt werden kann. Eine zu große Menge Kraftstoff im Brennraum des Motors führt dazu, dass die Zündkerze feucht ist und deshalb kein Zündfunke entsteht.

Noch mehr Komfort bieten Benzinrasenmäher mit einem Elektrostart. Bei solchen Geräten muss lediglich zuvor der Akku geladen werden. Dann lässt sich der Motor mit einem Zündschlüssel, wie es vom Auto her gewohnt ist, ohne Kraftaufwand starten. Nahezu alle Rasenmäher mit Elektrostart sind jedoch zusätzlich mit einem Seilzugstarter ausgestattet. Damit lässt sich der Motor auch dann noch starten, falls das Laden des Akkus versehentlich vergessen wurde.

Welcher Kraftstoff wird benötigt?

Alle modernen Rasenmäher sind mit Viertaktmotoren ausgestattet. Das bedeutet, sie werden mit ganz normalem Superkraftstoff betrieben. Der Kraftstoff sollte jedoch niemals älter als drei Monate sein. Danach verliert der Kraftstoff an Qualität. Es besteht jedoch die Möglichkeit, einen geeigneten Stabilisator beizumischen. Das sollte auf jeden Fall während der Wintermonate so sein.

Nun fragen sich natürlich viele Interessenten, ob ein Benzinrasenmäher auch mit dem etwas günstigeren E10 betrieben werden kann. Für die meisten Rasenmäher ist dieser Kraftstoff nicht geeignet. Es gibt nur wenige Fabrikate, die unbeschadet E10 verkraften. Das steht dann aber auch ausführlich in der Betriebsanleitung. Sind darin keine Hinweise zu finden, sollte immer herkömmlicher Superkraftstoff benutzt werden. Da die Benzinrasenmäher ohnehin nur wenig verbrauchen, ist der geringe Preisunterschied zwischen Superkraftstoff und E10 kaum spürbar.

Benzinrasenmäher mit Antrieb und Elektrostart

Alle Benzinrasenmäher, die sowohl mit einem Radantrieb als auch mit einem Elektrostart ausgestattet sind, bieten den größten Komfort bei der Arbeit. Derartige Geräte gibt es von vielen bekannten Herstellern. Dazu gehören die Marken Brill, Hecht, Güde, Brast und noch viele mehr. Rasenmäher mit elektrischem Start sowie mit einem Hinterradantrieb sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, doch dafür ist das Rasenmähen mit solchen Geräten ohne jeglichen Kraftaufwand möglich.

Mit Rasenmähern, die mit Elektrostart und Antrieb ausgestattet sind, können auch Menschen mit Rückenproblemen oder ähnlichen körperlichen Beeinträchtigungen noch problemlos den Rasen mähen. Viele dieser Modelle bieten zudem eine Mulchfunktion. Dadurch braucht das Schnittgut nicht mehr entfernt und entsorgt werden. Mehr Komfort ist kaum noch möglich.

Benzinrasenmäher mit Radantrieb

Viele Hersteller bieten neben den geschobenen Rasenmähern auch Geräte mit Radantrieb an. Damit lässt es sich deutlich leichter mähen. Insbesondere bei etwas größeren Rasenmähern ist ein Hinterradantrieb vorteilhaft, weil die Geräte ein hohes Eigengewicht aufweisen. Ein Benzinrasenmäher mit Radantrieb ist aber auch bei Rasenflächen in Hanglagen oder auf unebenem Gelände sehr hilfreich.

Der Radantrieb funktioniert recht einfach. Oberhalb des Mähmessers befindet sich eine Keilriemenscheibe. Mittels Keilriemen wird die Kraft des Motors auf ein Winkelgetriebe an der Hinterachse übertragen. Am Führungsholm des Rasenmähers befindet sich ein Hebel, mit dem der Keilriemen für den Radantrieb gespannt wird. Dann setzt sich der Rasenmäher in Bewegung. Beim Loslassen des Hebels schaltet der Antrieb ab.

Bei den einfachen Modellen mit Radantrieb gibt es nur einen einzigen Gang. Die Geschwindigkeit liegt durchschnittlich bei 3,0 bis 3,5 Kilometern in der Stunde. Diese Geschwindigkeit entspricht in etwa der normalen Schrittgeschwindigkeit der Bedienperson. Bei sehr langem oder feuchtem Gras kann diese Geschwindigkeit unter Umständen zu hoch sein. Deshalb gibt es auch Benzinrasenmäher mit Radantrieb, die mit mehreren Gängen ausgestattet sind. Einige Modelle weisen bis zu vier unterschiedliche Gänge auf. Das wirkt sich natürlich auch auf den Anschaffungspreis aus.

Die teuersten Benzinrasenmäher mit Radantrieb sind sogar mit einer stufenlosen Geschwindigkeitsregelung versehen. Diese bietet den höchsten Komfort, da die Geschwindigkeit auf die jeweiligen Verhältnisse anpassbar ist. Zur Regelung der Geschwindigkeit befindet sich am Führungsholm ein Hebel.

Wendige Benzinrasenmäher

Nicht jede Rasenfläche weist eine rechteckige Form auf. Mitunter befinden sich Bäume, Sträucher oder Blumenbeete auf der zu mähenden Rasenfläche. In solchen Fällen sind besonders wendige Benzinrasenmäher sehr gut geeignet. Es stehen unterschiedliche Varianten zur Wahl. Dazu gehören:

  • Sehr schmale Benzinrasenmäher
  • Dreirädrige Rasenmäher mit beweglichem Vorderrad
  • Rasenmäher mit zwei beweglichen Vorderrädern

Besonders schmale Rasenmäher mit einer Schnittbreite von etwa 40 Zentimetern sind natürlich sehr wendig. Diese eignen sich aber insbesondere zum Mähen kleinerer Flächen. Müssen größere Flächen gemäht werden, auf denen sich Hindernisse befinden, eignen sich die Benzinrasenmäher mit drei Rädern, den sogenannten Trikes deutlich besser. Aufgrund des beweglichen Vorderrads lassen sich enge Kurven mit solchen Rasenmähern mühelos umfahren. Damit ist es beispielsweise möglich, in einem Zug um einen Baumstamm herum zu mähen, ohne das Gerät mehrfach zurücksetzen zu müssen. Genauso wendig sind auch die Rasenmäher mit zwei beweglichen Vorderrädern.

Es sind jedoch nicht immer Hindernisse, um die herum gemäht werden muss. Mitunter weisen auch die Rasenflächen unregelmäßige Grundrisse auf. In solchen Fällen verrichten die wendigen Rasenmäher ebenfalls zuverlässig ihren Dienst.

Wie kippt man einen Benzinrasenmäher?

Besonders wichtig ist es, den Rasenmäher nach dem Mähen gründlich zu reinigen. An der Unterseite des Mähergehäuses sowie am Messer haften Grasreste an. Diese sind aggressiv und beschädigen den Lack. Das führt zur Korrosion. Deshalb sollten die Grasreste sorgfältig entfernt werden. Bei einigen Benzinrasenmähern befindet sich an der Oberseite des Mähergehäuses ein Anschluss für einen Gartenschlauch. Dort wird Wasser eingespritzt, während der Motor läuft. Auf diese Weise wird der gesamte untere Bereich des Mähergehäuses gereinigt.

Eine solche nützliche Vorrichtung ist allerdings nur bei wenigen Fabrikaten vorhanden. Alle anderen Rasenmäher müssen zum Reinigen oder auch zum Schärfen des Messers gekippt werden. Dabei gibt es einiges zu beachten. Wird der Rasenmäher seitwärts gekippt, sollte er immer auf die Seite gekippt werden, auf der sich der Ölpeilstab nicht befindet. Sonst besteht die Gefahr, dass Motoröl ausläuft. Das schadet nicht nur dem Rasenmäher, sondern auch der Umwelt.

Eine andere Möglichkeit an den unteren Bereich des Mähers zu gelangen besteht darin, ihn nach hinten zu kippen. Dazu muss zuvor die Grasfangbox abgenommen werden.

Ab welcher Rasenfläche ist ein Benzinrasenmäher sinnvoll?

Ab einer Rasenfläche von etwa 400 Quadratmetern ist ein Benzinrasenmäher auf jeden Fall besser geeignet als ein Elektrorasenmäher. Falls keine Außensteckdose vorhanden ist, kann auch bei kleineren Rasenflächen schon ein Benzinrasenmäher die beste Wahl sein.

Bei den Benzinrasenmähern gibt es aber auch unterschiedliche Größen. Kleine Geräte weisen eine Schnittbreite von etwa 40 Zentimetern auf. Mit solchen Geräten lässt sich eine Rasenfläche von bis zu 600 Quadratmetern mühelos mähen. Die größten Benzinrasenmäher haben eine Schnittbreite von 53 Zentimetern. Mit solchen leistungsfähigen Rasenmähern sind Flächenleistungen bis etwa 1500 Quadratmeter möglich. Falls genügend Zeit zur Verfügung steht, können natürlich auch größere Rasenflächen mit einem solchen Benzinrasenmäher bearbeitet werden.

Wie pflegt und reinigt man einen Benzinrasenmäher?

Die Reinigung gelingt am besten mit einem Wasserschlauch und einer Bürste. Damit ist das Mäherdeck an der Unterseite schnell von anhaftenden Grasresten befreit. Ein Hochdruckreiniger sollte dafür nicht benutzt werden, weil der harte Wasserstrahl in die Lager oder den Motor eindringen könnte. Das führt zu kostspieligen Reparaturen. Von der Oberseite lassen sich Staub und Schmutz ebenfalls mit klarem Wasser abspülen. Das sollte aber erst nach dem Abkühlen des Motors geschehen. Auf keinen Fall einen heißen Motor mit kaltem Wasser reinigen.

Zur Pflege des Benzinrasenmähers gehört auch das Schärfen des Messers. Dazu muss das Mähmesser abmontiert werden. Das Messer ist mit einer Mutter oder einen Bolzen befestigt. Das hängt vom jeweiligen Modell ab. Die Schneiden des Mähmessers lassen sich am besten mit einem Winkelschleifer schärfen. Ein stationärer Doppelschleifer ist ebenfalls geeignet für diese Arbeit.

Nun hat natürlich nicht jeder Gartenbesitzer einen Doppelschleifer oder einen Winkelschleifer parat. Das ist nicht schlimm, denn ein Mähmesser kann auch mit einer Flachfeile geschärft werden. Wie auch immer das Messer geschärft wird, wichtig ist, dass der Schliff stets nur von der Oberseite der Schneide erfolgt.

Der Benzinmotor benötigt ebenfalls etwas Pflege. Dazu gehört die Kontrolle des Ölstands. Diese Arbeit sollte erfolgen, bevor mit dem Mähen des Rasens begonnen wird. Mindestens einmal im Jahr ist ein Ölwechsel erforderlich. Auch dann, wenn der Benzinrasenmäher nur selten zum Einsatz kommt, ist ein Ölwechsel sinnvoll, da das Motoröl auch Alterungserscheinungen aufweist. Daher verliert es im Laufe der Zeit an Schmierfähigkeit.

Es ist zudem ratsam, mindestens einmal jährlich die Bowdenzüge zu ölen. Dadurch wird gewährleistet, dass alle beweglichen Komponenten leichtgängig bleiben und langfristig vor Korrosion geschützt sind.

Zu den weiteren Wartungsarbeiten gehört die Reinigung des Luftfilters. Die meisten Benzinrasenmäher sind mit Schaumstofffiltereinsätzen ausgestattet. Dieser lässt sich in der Regel werkzeuglos aus der Luftfilterbox herausnehmen und ausklopfen. Diese Arbeit sollte ebenfalls jährlich vorgenommen werden. Entsteht beim Rasenmähen aufgrund von sehr trockener Witterung eine Menge Staub, so sollte eine Säuberung des Luftfilters häufiger erfolgen. Der Benzinmotor funktioniert nur dann gut, wenn er eine ausreichende Menge an Luft zur Verbrennung bekommt.

Wie laut sind Benzinrasenmäher?

Die Lautstärke der Benzinrasenmäher ist unterschiedlich. Sie hängt zum größten Teil von der Motorleistung ab. Das bedeutet, leistungsstarke Motoren sind meistens etwas lauter als kleinere Motoren mit einer geringen Leistung. Der Schalldruckpegel liegt in etwa zwischen 90 und 100 dB(A). Die Folge davon ist, dass Benzinrasenmäher in reinen Wohngebieten nicht zu jeder beliebigen Zeit betrieben werden können. Jeder Besitzer eines Rasens sollte sich im Voraus über die vorgeschriebenen Ruhezeiten der Gemeinde oder der Stadt informieren. Nur so wird Stress mit den Nachbarn vermieden.

Wer größere Flächen mähen muss, sollte zudem einen Gehörschutz tragen. Bei der regelmäßigen und länger dauernden Arbeit mit einem Benzinrasenmäher könnten sonst unter Umständen Gehörschäden auftreten.

Wie viel verbraucht ein Benzinrasenmäher?

Der Kraftstoffverbrauch von Benzinrasenmähern ist eher gering. Er beträgt zwischen 0,5 und 1,0 Liter Kraftstoff pro Stunde. Der Verbrauch ist nicht nur von der Motorleistung abhängig, sondern auch von der Belastung des Motors. Wird trockenes kurzes Gras gemäht, ist der Verbrauch geringer als beim Mähen von längerem oder feuchtem Gras. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nicht gleich früh morgens zu mähen. Nachmittags ist das Gras sehr viel trockener. Dadurch wird nicht nur Kraftstoff gespart, sondern die Arbeit ist deutlich schneller erledigt.

Wie viel PS hat ein Benzinrasenmäher?

Rasenmäher mit Benzinmotoren haben Leistungen zwischen etwa 2,0 und 5,0 PS. Eine Leistung von ungefähr 2,0 PS ist völlig ausreichend für einen Rasenmäher mit einer Schnittbreite von bis zu 45 Zentimetern. Ist ein solcher Rasenmäher mit einem zuschaltbaren Hinterradantrieb versehen, wird eine Motorleistung von ungefähr 3,0 PS benötigt, um zügig arbeiten zu können. Die höchste Leistungsklasse von etwa 5,0 PS ist immer dann erforderlich, wenn der Rasenmäher mit einer Schnittbreite von mehr als 50 Zentimetern ausgestattet ist.

Es gibt auch Rasenmäher, die nicht nur mähen und Gras fangen können, sondern auch Mulchen. Da die Grashalme beim Mulchen stark zerkleinert werden, ist ebenfalls eine höhere Motorleistung erforderlich. Ist die Leistung nicht hoch genug, verringert sich bei zunehmender Belastung die Drehzahl des Motors. Das führt zu einem ungünstigen Arbeitsergebnis.

Was ist nun besser, ein Benzinrasenmäher oder ein Elektrorasenmäher?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, da sie von mehreren Faktoren abhängt. Zu den wichtigsten Faktoren gehören die Größe sowie die Beschaffenheit der Rasenfläche. Des Weiteren spielt die verfügbare Zeit eine wichtige Rolle. Sowohl Elektro- als auch Benzinrasenmäher haben Vorteile. Die wichtigsten Vorteile von Elektrorasenmähern sind:

  • Geringer Anschaffungspreis
  • Einfache Handhabung
  • Niedriger Geräuschpegel
  • Geringer Wartungsaufwand

Dem gegenüber stehen aber auch einige Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Diese wären unter anderem:

  • Störendes Kabel beim Mähen
  • Geringere Motorleistung
  • Nur für recht kleine Flächen geeignet

Benzinrasenmäher sind den Elektrorasenmähern in einigen Bereichen deutlich überlegen. Insbesondere weisen sie die folgenden Vorteile gegenüber den elektrisch betriebenen Geräten auf:

  • Hohe Motorleistung
  • Unabhängig vom Stromnetz einsetzbar
  • Einige Modelle sind mit Radantrieb und Elektrostart ausgestattet
  • Robuste Bauweise
  • Große Räder
  • Auf hügeligem Gelände unverzichtbar
  • Größe der Rasenfläche ist unerheblich

Bei allen diesen Vorteilen sollten aber auch nicht die Nachteile von Rasenmähern mit Benzinmotoren verschwiegen werden. Die bedeutendsten Nachteile sind:

  • Höherer Anschaffungspreis
  • Regelmäßige Wartung erforderlich
  • Hoher Geräuschpegel

Beim Abwägen der Vor- und Nachteile bei Elektro- und Benzinrasenmäher sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass nicht jeder Grundstückseigentümer die freie Wahl hat. Ist beispielsweise eine große Rasenfläche zu mähen, kommt schon allein aus praktischen Gründen kein Elektrorasenmäher infrage. Besitzt jedoch ein Hauseigentümer einen kleinen Rasen in einem dicht besiedelten Wohngebiet, ist ein Elektrorasenmäher die bessere Wahl. Sonst besteht immer die Gefahr, dass sich Nachbarn gestört fühlen.

Fazit

Benzinrasenmäher bieten eine Menge Vorteile. Mit solchen Geräten sind hohe Flächenleistungen möglich. Dadurch wird sehr viel Zeit beim Rasenmähen gespart, die dann für andere interessante Dinge genutzt werden kann. Moderne Benzinrasenmäher bieten zudem ein hohes Maß an Komfort. Insbesondere Geräte mit Radantrieb sind leicht zu bedienen und erzielen ein hervorragendes Ergebnis. Wer noch mehr Komfort wünscht, wählt einen Rasenmäher mit Elektrostart. Ein solcher Mäher lässt sich genauso komfortabel starten wie ein Auto.

Benzinrasenmäher gibt es von vielen bekannten Herstellern. Dadurch sind auch Ersatz- und Verschleißteile stets schnell und unkompliziert verfügbar. Es stehen zudem Modelle mit unterschiedlichen Leistungen und Ausstattungen zur Wahl. Neben Rasenmähern mit Seitenauswurf gibt es auch Geräte mit Heckauswurf, die das Schnittgut in einer Grasfangbox auffangen. Einige Fabrikate sind zudem mit einer Mulchfunktion ausgestattet. Dadurch entfällt die Beseitigung des Rasenschnitts. Es dient als Dünger für das nachwachsende Gras und verhindert zudem die Austrocknung des Bodens.

Vor der Kaufentscheidung ist es allerdings erforderlich, sich näher über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Modelle zu informieren. Nur so sind Fehlkäufe vermeidbar. Das Wichtigste an einem Benzinrasenmäher ist, dass er über viele Jahre hinweg zuverlässig seinen Dienst verrichtet.