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Mulchmäher Test und Vergleich 2017 / 2016

Mulchmäher Angebote

Der Mulchmäher schenkt dem Rasen Pflege und Nahrung

Ein Mulchmäher verbindet das Kürzen des Rasens mit der Funktion der Düngung. Neben der zeitsparenden Funktionalität zeichnen sich hochwertige Mulchrasenmäher durch weitere Qualitätsmerkmale aus. Hier finden Sie mehr Informationen über Technik und Marktführer, den Prozess des Mulchens und Preisklassen. Mit der Checkliste finden Sie die richtigen Auswahlkriterien für die geplante neue Anschaffung für Ihren Haushalt- der optimale Mulchmäher.

Testsieger 2016 – Der beste Mulchmäher im Test : Gardena Elektro Power Max 37 E

Ein Mulchmäher, der sowohl preisgünstig und mobil, als auch langlebig ist, darf sich durchaus „der Beste“ nennen. Diese drei Qualitätsmerkmale treffen auf den Rasenmäher mit Mulchfunktion von dem Hersteller Gardena zu. Sehen Sie hier die technischen Details zum Spitzenmodell Elektro Power Max 37 E im Überblick:

Technische Details

  • Gesamtgewicht: 12 kg
  • Antrieb: Elektromotor, 1.600 Watt
  • Einstelloptionen: 5-Stufen-Verstellung der Schnitthöhe
  • Besonderheiten: Anpassung des Schneideabstands
  • Abmessungen: 42,5 x 106 x 53 cm

 Ausstattung

  • appbares Faltgestänge
  • Führungsbügel mit Startknopf und Kabelzugentlastung
  • Handgriff mit Auflage aus Weichkunststoff
  • zentraler Tragegriff
  • extrem strapazierfähiges DuraEdge-Messer
  • Sichtfenster am Fangkorb
  • große, wendige Hinterräder

 Vorteile

  • Ermüdungsarme Arbeit aufgrund stabiler und zugleich leichter Kompakt-Bauweise
  • Effizient auch auf hügeligen Bereichen und bei komplizierter Rasenführung
  • Geringe Betriebslautstärke
  • Klappbare Bauweise und Transportgriff für einfaches Weiterbewegen und platzsparende Aufbewahrung
  • Bügel in fünf Stufen der Körpergröße anpassbar
  • Umweltfreundliche Bearbeitungsmethode mit dem Vorteil eines besser wachsenden, gut gedüngten Rasens

Einige dieser Qualitätsmerkmale finden sich auch bei anderen Modellbeispielen wieder, allerdings nicht in dieser umfassend vorteilhaften Kombination.

Drei weitere hochwertige Mulchmäher in 2017

Was das Startsystem angeht, haben Benzinmodelle den Vorteil, dass sie kabellos betrieben werden. Jedoch entsteht eine höhere Umweltbelastung, und Sie müssen den Kraftstoff nachfüllen. Elektromodelle mit Kabel müssen Sie sorgsam in führen, um eine Verletzung des Kabels zu vermeiden. Diese Mulchmäher sind allerdings bei der Leistung unermüdlich, solange der Netzanschluss genügend Strom zuführt. Die folgenden drei Modelle bearbeiten Rasen in bis zu sechs Schnitthöhen und verfügen über eine extra Mulchfunktion.

Makita PLM5120 Benzin-Mulchmäher:

Dank seinem Leichtlaufprofil und großer Hinterräder arbeitet sich der Mulchmäher vom Hersteller Makita PLM5120 Benzin-Mulchmäher mühelos auch über unebene Flächen. Trotz seines vergleichsweise hohen Gesamtgewichts eignet sich das Modell bei moderatem Kraftaufwand für Rasenflächen bis 1.500 m2.

FUXTEC Mulch-Rasenmäher FX-RM20SA60 mit Benzinmotor:

Das Mulcher-Modell FUXTEC Mulchmäher FX-RM20SA60 ist im Vergleich eher schwer, aber sehr robust auch für recht hohen Grasflächen geeignet. Der Benzin-Mäher hat einen Front-Selbstantrieb. Mulcheinsatz oder Seitenauswurf sind für die Mulchfunktion nicht nötig.

AL-KO 112858 Comfort 40 E Elektromäher mit Mulchfunktion:

Der AL-KO 112858 Comfort 40 E ist ein Elektromäher, der zugleich mäht, die Grasreste auffängt und zu brauchbarem Mulch verarbeitet. Flächen bis 600 m2 können bei 40 cm Schnittbreite mühelos bis zu 6 Schnitthöhen bearbeitet werden.

Allgemeine Beschreibung eines Mulchmähers

Ein Mulchrasenmäher ist eine erweiterte Variante des Rasenmähers. Seine Aufgabe besteht darin, den abgeschnittenen Rasen kleinzuhäckseln und als Mulch wieder auf dem gemähten Rasen auszubringen. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Zeitersparnis für das sonst nötige Leeren der Auffangbox
  • Zeitersparnis für das sonst nötige Düngen des Rasens
  • Geldersparnis, weil Dünger aus dem natürlichen Schnittgut kostenlos gewonnen werden
  • Umweltfreundliche Methode der Rasenpflege und -düngung

Der Aufbau eines Mulchrasenmähers kann variieren, ist aber mit dem Aufbau eines einfachen Rasenmähers durchaus zu vergleichen. Unterschiedlich ist ein zweites Messer, durch welches die Grasreste nach dem Abschneiden vor dem Auswurf nochmals laufen. Das Ergebnis dieser Doppeltbearbeitung sind feine Grasreste, die schnell verrotten und so das darunterliegende Wurzelwerk und die Erde allmählich und gleichmäßig mit natürlichen Nährstoffen versorgen.

Wie funktioniert ein Mulchrasenmäher?

Der Mulcher wird in geraden Bahnen über die Rasenfläche geführt. Allerdings wird der Grasschnitt nicht in eine Fangbox befördert. Vielmehr fasst ein zweites Messer die Reste auf und zerkleinert das abgeschnittene Gras beim zweiten Arbeitsgang in sehr kleine Häckselstücke. Diese können Sie sofort wieder auf der Rasenfläche ausbringen. Falls Sie den Mulch nicht auf dem Rasen lassen möchten, können Sie ihn statt aus dem Seitenauswurf bei einigen Mulchmähern doch in einer Fangbox sammeln. Das Material lässt sich gut auf Beeten oder über Baumwurzeln ausbringen. Mit Laub gemischt, ergibt dies im Sommer eine kühlende Auflage, die vor Austrockung schützt. Gleichzeitig gelangen nach und nach die Nährstoffe beim Verrotten in die Erde.

Tipps zur Rasenpflege mit dem Mulcher

Nasser Rasen eignet sich weder zum Rasenmähen noch zum Mulchmähen. Sie sollten für den Schnitt auf den richtigen Zeitpunkt achten und während der Gartensaison auch einen optimalen Rhythmus für die Rasenpflege finden. Auf diese Weise gedeiht Ihr grüner Außenbereich optimal, und Sie sparen sich Mehrarbeit.

Optimaler Zeitpunkt zum Mulchen:

Ab einer Länge von 10 – 15 mm beginnt das Gras, in unterschiedlichem Tempo zu wachsen. Je nach Ihren optischen Ansprüchen an eine Rasenfläche ist jetzt die Zeit gekommen, den Rasen zu mähen. Mit einem guten Mulchmäher können Sie aber auch Grasflächen bis zu einer Höhe von 50 mm, bei einigen Modellen sogar 60 mm mühelos bearbeiten. Jedoch fällt hier eine größere Menge Mulch an, was für die Düngung Ihres Rasens zuviel sein kann. Das Gras sollte zum Zeitpunkt des Mulchmähens trocken sein, damit der Grasschnitt nicht verklumpt. Wählen Sie deshalb an trockenen Tagen den späten Vormittag für die Arbeit, oder warten Sie nach Regentagen wenigstens einen Tag, bis die Halme wieder ausreichend abgetrocknet sind.

Häufigkeit der Mulchmäh-Behandlung für eine gesunde Rasenentwicklung:

Ein Rasen, den Sie kurzhalten möchten, muss wenigstens einmal wöchentlich geschnitten werden. Falls Sie nicht jedes Mal mulchen wollen, kaufen Sie ein Modell mit Fangkorb, und sammeln Sie den Grasschnitt außerhalb der Mulchanwendungen auf dem Komposthaufen. Mulchen düngt den Boden und hält ihn bei hohen Außentemperaturen kühl. Gerade im Sommer können Sie deshalb Ihre Grasfläche mit dem Häckselmulch vor dem Ausbrennen und somit ungleichmäßigem Bewuchs schützen. Eine gesunde Rasenentwicklung erzielen Sie in einer Region mit durchschnittlichen Temperaturen durch regelmäßigen wöchentlichen Einsatz der Mulchmäher Produkte. Zu Extremzeiten ist es durchaus vorteilhaft, das Schnittgut mit dem Mulchrasenmäher öfter auf der gemähten Fläche als Schutz auszubringen. Auch der Herbstmulch beim letzten Schnitt stellt eine wertvolle Winterpflege dar. Er verrottet langsamer, verhindert übermäßiges Mooswachstum und verrottet als Rasennahrung auch in der Ruhephase.

Die Kaufberatung: Vor- und Nachteile von Mulchmähern

Preislich gibt es nur geringfügige Unterschiede zwischen einem normalen Gerät und einem Modell mit Mulchfunktion. Technisch erleichtert der Mulchmäher Ihre Gartenarbeit allerdings mehrfach. Aber es gibt auch wenige Nachteile, die Sie modellabhängig bedenken sollten.

Vorteile eines Rasenmähers mit Mulchfunktion:

  • Durch regelmäßiges Ausbringen von Mulch beim Mähen ist besonders im Sommer ein guter Rasenschutz vor Trockenheit und Ausbrennen
  • Natürliche Düngung für langfristig gesunde Rasenentwicklung
  • Einige Rasenmäher mit Mulchfunktion können statt mit Seitenauswurf auch mit Fangbox  verwendet werden
  • Mulch ist auch gut als Düngung für Sträucher und Bäume geeignet (am besten mit Laub gemischt für einen Verrottungsprozess bei ausreichender Belüftung des Kompostmaterials)

Mulchmäher Nachteile:

  • Arbeitsaufwand für effizienten Mulchertrag und optimalen Bodenschutz ist höher als bei normalen Mähern
  • Bei zu langen Abständen zwischen dem Mulchen ensteht möglicherweise zu viel Rasenschnitt – dieses kann bei starker Feuchtigkeit und aufgrund des langsamen Verrottungsprozesses zum Pilzbefall neigen

Checkliste zur Auswahl des optimalen Mulchers

a) In welcher Reichweite ist in Ihrem Garten ein Netzanschluss verfügbar?

Ein Elektromodell braucht ein ausreichend langes Kabel und eventuell einen Netzanschluss per Verlängerung. Durch einen Motor mit Benzin können Sie stromunabhängig arbeiten, dieser ist jedoch laut und muss nachgefüllt werden. Akkuvarianten haben nur eine begrenzte Reichweite pro Ladung

b) Welche Anforderungen haben Sie an Gewicht und Handhabung des Mulchmähers?

Leichte Modelle lassen sich bei geringerem Kraftaufwand manövrieren, sind aber in vielen Fällen weniger stabil. Die genannten Markenmodelle gleichen eine mögliche Instabilität mit großen Hinterrädern aus. Die Handhabung gelingt am besten mit Griffen, die Sie Ihrer Körpergröße anpassen können.

c) Welche Größe hat die Rasenfläche, die Sie regelmäßig mulchen möchten?

Für kleine Hofflächen reichen Akkumodelle oder leichte Elektro-Mulcher aus. Für einen Garten ab 1.000 qm sollten Sie gut abwägen, ob ein Benzinmotor nicht die bessere Ausdauer pro Arbeitsgang bietet.

d) Handelt es sich bei Ihrem Garten um eine ebene, eher gerade zu bearbeitende Fläche, oder mulchen Sie über ein unebenes Gelände mit Beeten und Strauchbesatz?

Schwere Mulchmäher sind dann gut zu manövrieren, wenn die Bereifung auch auf unebenen Flächen das Gerät gut fahren lässt. Leichtmodelle reichen für ebene, simple Rasenflächen aus.

Marktführer und Preisklassen bei Mulchmähern

Die Hersteller Bosch, FUXTEC, AL-KO, Wolf, Hecht, Einhell, Brill, Viking, Sabo, John Deere, Honda und Toro gehören zu den Marktführern beim Mulchmäher. Falls Sie deren Modelle online kaufen möchten, finden Sie diese, zum Beispiel bei amazon, in einem Preisbereich zwischen 180 und 600 €. Der große Preisunterschied in diesem Bereich ist bauartbedingt. So kosten Geräte mit Benzin in der Regel deutlich mehr als Elektromäher, und solche mit Seitenauswurf und Fangkorb sind wiederum teurer als die einfachen Ausführungen mit Seitenauswurf. Ein Teil der Preisunterschiede ergibt sich auch aus

  • der unterschiedlichen Motorleistung,
  • bei Akkumodellen aus der Reichweite einer vollen Akkuladung,
  • der Schnittbreite und
  • den möglichen Stufen bei der Schnitthöhe.

Auch die Robustheit des Gehäusematerials und die Qualität der Schneidklingen wirken sich abhängig vom Hersteller auf den Preis aus. So bieten auch einige Aufsitzmäher eine Mulchfunktion.

Fazit Testbericht Mulchmäher:

Mulchmäher sind einem normalen Modell in mehrfacher Hinsicht überlegen. Denn sie nähren durch das Häckseln und Mulchen die Fläche, die dadurch zugleich vor dem Austrocknen und großer Hitze geschützt bleibt. Markenmodelle gibt es als Elektro- oder Benzinvariante, auch mit Akkubetrieb. Jede Ausführung hat gartenabhängig Vor- und Nachteile. Wägen Sie für langfristige Gebrauchsfreude ab, welche individuellen Kriterien Ihr Mulchrasenmäher erfüllen muss. Dann haben Sie über Jahre einen schönen Rasen von gesundem Wuchs und ansprechender Optik.