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Mähroboter Test und Vergleich 2017 / 2016

Jetzt sparen bei Mährobotern

Aus dem Haushalt kennen wir Roboter als nützliche Helfer schon längst – die Saugroboter erleichtern die Hausarbeit ungemein und beseitigen Schmutz und Staub wie von Zauberhand. Um auch dem ambitionierten Gärtner ein wenig Arbeit abzunehmen, wurden die Mähroboter entwickelt – dank diesen gehört das Rasenmähen fortan der Vergangenheit an. Diese nützlichen Helfer für Ihren Garten sind bereits seit dem Jahr 1995 im Handel erhältlich. Je häufiger ein Rasen gemäht wird, desto dichter, satter und grüner wird dieser. In den Sommermonaten sollte der Rasen mindestens einmal in der Woche gemäht werden. Vor allem Berufstätigen fehlt dafür einfach die Zeit – dieser schafft Abhilfe. Entscheiden auch Sie sich für einen und Sie werden schon bald den Englischen Rasen besitzen, den Sie sich schon immer erträumt haben.

Testsieger – Der beste Rasenmährer Roboter 2016

Im Mähroboter Test 2016 schnitt der Bosch Indego am besten ab. Zwar zählt dieser mit einem Geräuschpegel von 75 Dezibel nicht unbedingt zu den leisesten Modellen, doch können Sie mit diesem eine Rasenfläche von bis zu 800 Quadratmetern pflegen. Auch die Schnittbreite kann sich mit 26 Zentimetern durchaus sehen lassen; Standard sind Schnittbreiten zwischen 17 und 20 Zentimetern. Ein weiterer Vorteil dieses Gerätes: Seine Energie bezieht dieser Roboter aus Akkus und lädt diesen auch selbstständig wieder auf. Der Roboter mäht nach dem Logicut System, also ordentlich Bahn für Bahn, wobei er bis zu 66 Quadratmeter Rasenfläche in einer Stunde schafft. Diesen beliebten Bosch Rasenroboter können Sie bei Amazon für etwa 1.150 Euro erwerben. Bereits in einem Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2014 belegte dieser den zweiten Platz.

Weitere gute Mähroboter Testberichte 2017

Sehr empfehlenswert und ein echter Preistipp ist der Gardena R70Li; dieser ist bei Amazon bereits günstig erhältlich. Die maximale Flächenkapazität dieses Roboters wird vom Hersteller mit 700 Quadratmetern angegeben, wobei Steigungen von bis zu 25 Prozent kein Problem für den Gardena Mähroboter darstellen. Der Geräuschpegel ist mit 58 Dezibel angenehm leise, auch die drei rasiermesserscharfen Klingen lassen keine Wünsche offen. Nach einer Ladezeit von etwa 70 Minuten mäht der Roboter durchgehend eine Stunde lang. Lediglich die Schnitthöhe, die zwischen 20 und 50 Millimeter liegt, könnte etwas größer ausfallen. Ein baugleiches Modell, welches für Gesamtflächen von bis zu 400 Quadratmetern ausgelegt ist, ist der Gardena R 40 Li.

Ein Modell, welches auch ohne Begrenzungskabel gut funktioniert, ist der Wiper ECO Robot Blitz 2.0. Auch dieser eignet sich für Rasenflächen bis zu einer Größe von 400 Quadratmetern. Zahlreiche Stoß- und Griffsensoren sorgen bei diesem Modell für ausreichend Sicherheit. Ein weiteres Highlight dieses Mähroboters: Dieser verfügt über einen Allradantrieb und kann so Steigungen von bis zu 50 Prozent überwinden.

Der Automover 305 Rasenmäher Roboter ist besonders für kleine Rasenflächen bis zu einer Größe von 500 Quadratmetern geeignet und überzeugt nicht nur mit einer einfachen Handhabung, sondern auch mit einem geringen Wartungsaufwand. Dieser erinnert ein wenig an die oben bereits erwähnten Modelle von Gardena. Dies verwundert kaum, immerhin ist Gardena eine Tochterfirma von Husqvarna. Komplett überzeugen kann die Schnittleistung: Dank der rasiermesserscharfen Klingen erreichen Sie mit diesem Mähroboter ein deutlich besseres Schnittbild als mit einem Benzin- oder einem Elektrorasenmäher. Kleiner Nachteil: Die Messer müssen verhältnismäßig häufig, etwa ein- bis zweimal im Monat, ausgewechselt werden. Wenn Sie eine größere Rasenfläche (bis 800 Quadratmeter) besitzen, entscheiden Sie sich für das baugleiche Modell Automover 308.

Sie müssen eine große Rasenfläche mähen, die mehr als 1.500 Quadratmeter umfasst? Dann sind die Modelle Honda HRM 310 Miimo und Honda HRM 520 Miimo sicher eine Kaufempfehlung für Sie. Für 2.300 beziehungsweise 2.900 Euro können Sie dieses Produkt momentan bei Amazon erwerben. Diese Rasenroboter nutzen das Prinzip der Begrenzungsschleife und mähen nach dem Zufallsprinzip. Eine Besonderheit dieses Roboters: Er verfügt über einen sogenannten Nachtmodus. Dies bedeutet, dass seine Drehzahl minimiert werden kann und er dann besonders leise agiert.

Mehr Rasenroboter Modelle zur Auswahl

Was ist ein Mähroboter?

Einen Mähroboter kann man gut mit einem Saugroboter vergleichen. Die meisten Geräte arbeiten jedoch nicht wie ein Saugroboter nach einem bestimmten Schema, sondern arbeiten sich so lange kreuz und quer durch den Garten, bis sie an ein Hindernis stoßen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen: Der Testsieger 2016 aus dem Hause Bosch mäht nach dem Logicut System, sprich eine Bahn nach der anderen. Wenn der Akku des Mähroboters leer ist, findet dieser selbstständig zu seiner Ladestation zurück, wo er sich auflädt – einfacher geht es wirklich nicht. Damit der Roboter auch alleine seine Arbeit verrichten kann, während der Gartenbesitzer auf Arbeit ist, sind hochwertige Modelle mit einem PIN vor Diebstahl geschützt. Auch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen wie Hebe- und Neigesensoren sollten bei einem guten Rasenroboter nicht fehlen. Wenn man diesen vom Boden anhebt, stoppen die Klingen von alleine, so dass die Gefahr einer Verletzung ausgeschlossen ist.

Wie funktioniert ein Mähroboter?

Ein Mähroboter ist ein meist mit einem Akku ausgestattetes Gerät, welches selbstständig Ihren Rasen mäht. Er arbeitet so, dass das Gras dabei klein gehäckselt wird und fällt so zurück auf den Rasen, wo es gleichzeitig als Mulch dient und Ihren Boden optimal mit allen erforderlichen Nährstoffen versorgt. Die heute im Handel erhältlichen Mähroboter sind nicht nur erstaunlich leise (etwa so laut wie ein Fernseher bei Zimmerlautstärke), auch die Stromkosten fallen kaum ins Gewicht. Bei einer Rasenfläche von 1.000 Quadratmetern können Sie mit Stromkosten für die Rasenpflege von etwa fünf Euro rechnen. Die meisten Modelle finden selbstständig zu ihrer Ladestation zurück, wo sie sich von alleine aufladen. Etwas günstiger sind jene Modelle, die vom Besitzer selbst zur Ladestation gebracht werden müssen.
Damit eines der Produkte einwandfrei funktioniert, muss dieser zunächst einmalig in Betrieb genommen werden. Zunächst muss die Basisstation aufgebaut und verankert werden. Anschließend muss das Begrenzungskabel mit Bodennägeln im Boden verankert werden (dieser Schnitt entfällt natürlich bei Mährobotern ohne Begrenzungskabel). Nun können Sie zum Einsatz, je nach Modell, noch entsprechende Mähzeiten einprogrammieren oder diesen sofort seines Amtes walten lassen.

Die Kaufberatung: Welche Vor- und Nachteile haben Mähroboter?

Der größte Vorteil eines Mähroboters ist natürlich die Zeitersparnis. Während Sie sich entspannt in der Gartenliege zurücklegen, erledigt Ihr nützlicher Helfer die Gartenarbeit, die mindestens einmal in der Woche nötig wird. Solche Roboter wiegen durchschnittlich sechs Kilogramm und können so problemlos von einem Ort an den anderen bewegt werden. Auch bei Regen erledigt ein Mähroboter seine Arbeit zuverlässig. Umfassende Reinigungs- oder Wartungsarbeiten wie beim Rasenmäher müssen Sie bei einem Mähroboter nicht befürchten. Weiterhin sehr vorteilhaft: Im Gegensatz zum Benzinrasenmäher erzeugt der Mähroboter keine Emissionen und ist daher sehr umweltschonend. Lediglich der recht hohe Kaufpreis ist ein Nachteil, welcher viele Gärtner davon abhält, sich solch ein Gerät zuzulegen. Auch kann es passieren, dass der Roboter nicht alle Stellen gleichmäßig erwischt – unter Umständen muss man also noch ein wenig nacharbeiten. Auch in punkto Sicherheit lassen die meisten Modelle sehr zu wünschen übrig.

Welchen Mähroboter kaufen und wieviel kostet er?

Einen günstigen können Sie bereits ab etwa 500 Euro erwerben; nach oben hin sind preislich natürlich keine Grenzen gesetzt. Für einen qualitativ hochwertigen Mähroboter kann man durchaus 3.000 Euro und mehr ausgeben. Der höhere Preis ist meist mit einer größeren Reichweite gerechtfertigt. Kostenintensivere Modelle schaffen zudem deutlich größere Schnitthöhen und haben auch mit Steigungen keine Probleme. Mähroboter sind also deutlich teurer als herkömmliche Rasenmäher. Doch auch die Einstiegsmodelle ab 500 Euro sind durchaus zu empfehlen; hier muss man lediglich einige Abstriche in punkto Leistung und Komfort machen. So finden viele dieser Modelle beispielsweise nicht von alleine zu ihrer Ladestation zurück.

Welche Hersteller fertigen Rasenmäher Roboter?

Besonders hochwertige Mähroboter erhalten Sie bei Herstellern bekannter Gartengeräte wie Gardena oder Bosch. Auch Viking, Wolf-Garten und Honda haben einige sehr empfehlenswerte Modelle in ihrem Angebot. Wolf-Garten hingegen ist ein Hersteller, bei welchem Sie einen guten bereits ab 600 Euro erwerben können. Für den kleinen Garten bis zu einer Fläche von 300 Quadratmeter ist der Robo Scooter 300 bestens geeignet. Problemlos kürzt er den Rasen von 1,5 bis sechs Zentimeter. Ausgestattet ist der Mäher mit einer hochwertigen Lithium-Ionen-Akku-Technologie.

Auf was sollten Sie beim Kauf eines Rasenroboters besonders achten? Suchen Sie sich Ihren neuen keinesfalls nur anhand des Preises aus. Vielmehr sollten Sie hauptsächlich bedenken, welche Rasenfläche Sie zu mähen haben. Bedenken Sie, dass diese von den Herstellern meist ein wenig höher angegeben wird. Besitzt Ihr Garten viele Steigungen und Hänge? Dann ist eines dieser Produkte unter Umständen nicht das geeignete Gerät für Sie. Wenn Sie selten zu Hause sind und dieser während Ihrer Abwesenheit den Rasen mähen soll, achten Sie darauf, dass Sie die Startzeit selbst bestimmen können. Einige Modelle lassen sich mittlerweile sogar via App steuern. Informieren Sie sich am besten auch bereits vor dem Kauf, was die einzelnen Zubehörteile kosten. Wenn der Akku oder die Messer erneuert werden müssen, kann dies ebenso eine kostenintensive Anschaffung sein. Zu guter Letzt sollte eine einfache Handhabung, Inbetriebnahme und Bedienung sich von selbst verstehen.

Wie findet ein Mähroboter die Ladestation?

Bei den Mährobotern unterscheidet man zwischen automatischen und vollautomatischen Modellen. Letztgenannte finden selbstständig zu ihrer Ladestation zurück und laden sich dort von alleine wieder auf. Anders die automatischen Modelle: Ist deren Akku leer, müssen sie vom Besitzer zur Aufladestation gebracht werden.

Mähroboter ohne Begrenzungskabel

Die meisten im Handel erhältlichen Robotermäher arbeiten mit einem sogenannten Begrenzungskabel, auch als Induktionskabel bekannt. Der Nutzer muss am Rand seines Rasens einen Draht verlegen, welchen der automatische Rasenmäher mit Hilfe einer Magnetspule erkennt. Sehr viel komfortabler sind hingegen die Mähroboter ohne Begrenzungskabel, die über Grassensoren verfügen. Mit diesen Modellen sparen Sie es sich, Kabel zu verlegen – vor allem in großen Gärten sind die Roboter ohne Begrenzungskabel daher empfehlenswert. Solch ein Begrenzungskabel sieht für viele Gartenliebhaber nicht nur unschön aus, sondern kann auch Ihren Rasen beschädigen, wenn es wieder entfernt werden soll. Leider hat solch ein Mähroboter auch Nachteile: Dieser kann nämlich nicht unterscheiden, ob es sich tatsächlich um Rasen oder um Blumen handelt. Im Zweifelsfall sollten Sie daher Hindernisse für den Mähroboter bauen, um Ihre Blumen zu schützen. Ein weiterer Kritikpunkt: Unter 1.000 Euro werden Sie solch einen Mähroboter ohne Begrenzungskabel kaum erhalten.

Bis zu welcher Rasenfläche ist ein Mähroboter sinnvoll?

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass ein günstiger Roboter für etwa 1.000 Euro für Rasenflächen bis zu einer Größe von 400 Quadratmetern und einer maximalen Schnitthöhe von 20 Zentimetern geeignet ist. Wer einen größeren Rasen hat, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Bevor Sie sich zum Kauf eines Mähroboters entscheiden, sollten Sie sich zunächst die Frage beantworten, welche Rasenfläche Sie besitzen. Generell spricht jedoch nichts dagegen, selbst riesige Rasenflächen wie einen Sportplatz zu pflegen. Stellen Sie sich vor dem Kauf eines Mähroboters zunächst die Frage, in welche Kategorie Ihr Rasen einzuordnen ist:

  • kleine Rasenfläche bis 500 m²
  • mittlere Rasenfläche 500 bis 1.500 m²
  • großer Rasen ab 1.500 m² Fläche

Wie pflegt und reinigt man einen Mähroboter am besten?

Im Gegensatz zu einem Rasenmäher benötigt der Rasenmäher Roboter nur sehr wenig Pflegeaufwand. Es genügt, diesen einmal in der Woche gründlich zu reinigen und bei häufiger Nutzung alle paar Monate die Messer auszutauschen. Die im Mähroboter verbauten Akkus hingegen sind recht langlebig und halten in der Regel mehrere Jahre. Obwohl die meisten spritzwasserfest sind, lassen Sie diese besser nicht im Freien stehen. Vor allem das Netzteil sollte stets trocken gelagert werden.

Wie laut sind Mähroboter?

Einen Mähroboter können Sie problemlos auch am Wochenende oder am Abend seine Arbeit verrichten lassen, denn diese sind besonders leise. Werte zwischen 58 und 65 Dezibel sind Standard; damit sind Mähroboter deutlich leiser als beispielsweise ein Staubsauger. Einige verfügen sogar über einen Nachtmodus, der besonders leise ist.

Eignet sich ein Mähroboter für jeden Rasen?

Einen Mähroboter können Sie sowohl auf Rollrasen als auch auf normalem Rasen einsetzen. Haben Sie jedoch ein sehr hügeliges Gelände, stoßen günstige Mäher schnell an ihre Grenzen. Bereits Steigungen von 35 Prozent stellen für die meisten Mähroboter eine echte Hürde dar.

Fazit

Ein Mähroboter ist eine zwar nicht ganz kostengünstige Anschaffung, die Ihnen allerdings sehr viel Arbeit abnimmt. Besonders Berufstätige und Senioren, welche die Gartenarbeit alleine nicht mehr schaffen, profitieren von solch einem Gerät.