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Rasentraktor und Aufsitzmäher Test und Vergleich 2017 / 2016

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MTD Rasentraktor »Minirider 76 RDE« - 8Ein Rasentraktor oder Aufsitzmäher benötigt man vor allem dann, wenn man eine große Grünfläche besitzt, die gepflegt werden muss. Ab einer Fläche von ca. 1000 m² erspart die Anschaffung eines Aufsitzmähers dem Gartenbesitzer eine Menge Aufwand, und ist daher eine nützliche Investition in die Zukunft. Viele Modelle sind dabei schon zu einem günstigen Preis erhältlich und können eine lange Lebensdauer vorweisen. Außerdem kommen Rasentraktoren auch mit unebenem Gelände zurecht, an dem normale Rasenmäher scheitern. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich an vielen Modellen von Rasentraktoren auch Schneeschieber montieren lassen, sodass die Geräte das ganze Jahr über vielfältig einsetzbar sind, ob als Rasenmäher oder als Schneepflug.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind auf jeden Fall ein Argument für die Anschaffung eines Rasentraktors: Die Verwendung des Geräts ist einfach, und wesentlich zeitsparender als der Einsatz eines herkömmlichen Rasenmähers, der Fangkorb, in dem das gemähte Gras gesammelt wird, lässt sich elektronisch ausleeren und der Einsatz eines Rasentraktors geht außerdem wesentlich schneller von der Hand, als mühsam einen der üblichen Rasenmäher über die Wiese schieben zu müssen – nicht zu vergessen ist außerdem die Tatsache, dass es auch wesentlich mehr Spaß macht.

Rasentraktoren sind die Allrounder unter den Gartengeräten. Angeboten werden sie beispielsweise von John Deere, Husqvarna und vielen weiteren Firmen, die sich mit der Herstellung von Gartengeräten befassen, und sind im Baumarkt, aber auch bei speziellen Händlern erhältlich. Die Geräte rangieren dabei zwischen 120 und 350 Kilo, je nach Art und Weise des Geräts, nach Hersteller und nach Bauweise. Dieses Gewicht erhöht sich selbstverständlich, wenn der Fangkorb nach dem Mähen mit geschnittenem Gras gefüllt ist.

Der Testsieger 2016

Als absoluter Testsieger im Jahr 2016 gilt der Wolf-Garten & Rasentraktor Select 96.130 T. Die Marke Wolf bringt dabei bereits seit Jahren einzigartige Qualität auf den Markt und beliefert ihre Kunden mit erstklassiger Ware rund um Haus und Garten.

Dieser Rasentraktor wird von 13 Pferdestärken angetrieben, und ist somit in der Lage, auch Steigungen gut zu erklimmen. Das Mähwerk selbst ist frei schwingend aufgehängt, sodass sich das Gerät allen Geländebegebenheiten anpasst. Auch die Schnitthöhe ist variabel und kann je nach Bedarf neu eingestellt werden, sodass dem Nutzer zwischen 3 und 9,5 Zentimetern stufenfreies Schneiden ermöglicht wird. Mit einer Schnittbreite von 96 Zentimetern geht das Rasenmähen wesentlich schneller von der Hand als mit schmaleren Geräten. Auch schwierigeres Gelände und enge Wege lassen sich durch den kleinen Wendekreis des Select-Rasentraktors einfach bewältigen. Abgerundet wird das Ensemble durch ein ergonomisches Design der Sitzfläche für möglichst bequeme Arbeit, und das hochwertige Design des Geräts. Das Gerät ist außerdem zu einem sehr geringen Preis verfügbar.

Weitere Rasentraktoren und Aufsitzmäher 2017

Funktionsweise eines Rasentraktors

Wenn der Rasentraktor nach längerem Stillstand zum ersten Mal wieder angelassen wird, beispielsweise nach der Winterpause, sollte der Motor mit dem sogenannten Choke gestartet werden. Selbstverständlich sollte der Tank vor der Winterpause vollständig entleert werden, um zu vermeiden, dass sich der Treibstoff über die lange Inaktivität hindurch zersetzt, und das Kraftstoffsystem sollte keine Verunreinigungen enthalten. Bei jeder selbstständigen Arbeit oder Reparatur am Motor sollte den Sicherheitsinformationen des Geräts unbedingt Folge geleistet werden, um Verletzungen zu vermeiden!
Viele Rasentraktoren sind mit sogenannten Transmatic-Getrieben ausgestattet. Diese ermöglichen einen schnellen Wechsel durch Umschalten zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsstufen während der Fahrt, die mittels eines Wahlhebels bedient werden. Hierdurch soll ein größerer Bereich auf der Geschwindigkeitsskala abgedeckt werden. So lässt sich zwischen Geschwindigkeitsstufen für langsame, aber kraftfordernde Arbeiten wie Mähen, Fräsen und ähnliches wählen, wohingegen schnellere Fahrten, bei denen zum Beispiel ein Anhänger gezogen werden soll oder Schnee geschoben werden soll, durch höhere Geschwindigkeitsstufen erreicht werden.

Alternativ ist das Gerät mit einem sogenannten Hydrostat-Getriebe ausgestattet. Dieses zeichnet sich durch besonders wartungsarme Bauweise und entsprechende Robustheit aus. Über ein zu kippendes Pedal regelt sich die Geschwindigkeit sowohl beim vorwärts als auch beim rückwärts fahren im Handumdrehen. So können beide Hände stets am Lenkrad belassen werden, das Kuppeln und Schalten entfällt völlig. Die im Getriebe verbaute Hydropumpe schmiert sich selbst.

Rasentraktoren werden in der Regel mit Benzin betrieben. Das im Handel angebotene E10 sollte dabei nur verwendet werden, wenn das in den Hinweisen des Herstellers ausdrücklich erlaubt worden ist, da andernfalls das Getriebe und der Motor bedeutenden Schaden nehmen können. Außerdem sollte beachtet werden, dass Kraftstoff während der Lagerung im Tank altert, weshalb man generell für nicht mehr als drei Monate betanken sollte. Wichtig ist dabei, den Motor nur mit Benzin zu befüllen, wenn dieser kalt und nicht im Betrieb ist. Wegen der aufsteigenden Benzindämpfe sollte dies auch nur im Freien geschehen. Ein Rasentraktor mit einzylindrigem Motor und ca. 12 PS benötigt für 1500 Quadratmeter circa 1,5 bis 2 Liter Benzin.

Vor- und Nachteile von Rasentraktoren

Die Lebensdauer von Rasentraktoren liegt wesentlich höher als bei handelsüblichen, herkömmlichen Rasenmähern. Durch die unterschiedliche Bauweise sind Aufsitzmäher generell höher belastbar und stabiler konstruiert. Außerdem werden bei der Konstruktion von Rasentraktoren spezielle Schweißtechniken und Verbindungen genutzt, die eine besonders lange Lebensdauer ermöglichen und für besonders stabile Produkte sorgen. So halten sich die Geräte nicht nur ein paar Jahre, sondern wesentlich länger. Tatsächlich vergleichen manche Tests die Lebensdauer eines Rasentraktors mit der eines PKWs, und manche Geräte halten sich mindestens zehn Jahre. Hierbei sollte jedoch angemerkt werden, dass – wie bei den meisten Produkten – der billigste Preis natürlich nicht gleich das beste Modell garantiert.

Fahrbare Rasenmäher allgemein eignen sich selbstverständlich nur für große Rasenflächen. Dabei empfiehlt sich der Kauf eines Aufsitzmähers ab einer Rasenfläche von etwa 600 Quadratmetern, der eines Rasentraktors ab einer Rasenfläche von etwa 1000 Quadratmetern.

Hierbei gibt es, auch, wenn diese Begriffe oft synonym verwendet werden, einige kleinere Unterschiede zwischen Rasentraktoren und Aufsitzmähern. So sitzt man bei Aufsitzmähern direkt über dem Motor, und die Geräte weisen eine ähnliche Schnittbreite wie Rasenmäher zum Schieben auf. Rasentraktoren hingegen haben einen Motor, der vorne am Gerät montiert ist, und in der Regel mehr Pferdestärken aufweist als der eines Aufsitzmähers. Auch die Schnittbreite ist bei Rasentraktoren größer als bei Aufsitzmähern. Allerdings sind diese Geräte in der Regel auch teurer. Wie bereits erwähnt, ist es jedoch bei Rasentraktoren möglich, an ihnen für den Winter die entsprechenden Gerätschaften zu montieren, um sie in einen Schneepflug zu verwandeln, was bei vielen Aufsitzmähern nicht möglich ist. Umgekehrt haben viele Aufsitzmäher einen kleineren Wendekreis als Rasentraktoren, sodass viele Rasentraktoren weniger gut um Büsche und Bäume herum schneiden können.

Reinigung und Pflege

Ein Rasentraktor oder Aufsitzmäher sollte prinzipiell nur mit fließendem Wasser und auf keinen Fall mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden, da das Gerät hier leicht Schaden nehmen kann. Gereinigt werden sollten regelmäßig die Unterseite des Mähgehäuses, der Auswurfkanal für das geschnittene Gras, und die Fangbox. Vor allem vor der Einlagerung für den Winter ist es nötig, den Aufsitzmäher zu reinigen. Die Unterseite des Mähgehäuses sollte außerdem mit einem Ölspray eingesprüht werden. Die Batterie sollte geladen und vor der Wiederaufnahme des Betriebes im Frühling noch ein weiteres Mal aufgeladen werden, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Außerdem sollte der Benzintank geleert und der Vergaser leer gefahren werden.

Zum Überwintern ist das Gerät am Besten in einem trockenen Raum untergebracht, um eventuelle Rost- oder Frostschäden sowie weitere Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Für Ölwechsel, den Wechsel von Zündkerzen, oder den Wechsel von Luftfiltern gibt es in der Betriebsanleitung des Gerätes einen Wartungsplan, der genauestens befolgt werden sollte. Das gleiche gilt für das Nachschmieren anderer Geräteteile.

Lautstärke

Der Motor eines Rasentraktors oder Aufsitzmähers ist verständlicherweise lauter als der eines üblichen Rasenmähers zum Schieben. So können Lärmwerte von bis zu 100 db erreicht werden. Es empfiehlt sich daher die Nutzung eines Gehörschutzes, wenn das Gerät in Betrieb genommen wird. Außerdem sollte darauf geachtet werden, nur innerhalb der gesetzlich erlaubten Zeiten von 7:30 bis 22 Uhr den Rasen zu mähen, um Schwierigkeiten mit den Nachbarn zu vermeiden.

Leisere Rasentraktoren werden von der Firma Echo angeboten. Diese erreichen Werte unter 80 db, sodass zwischenzeitlich nicht einmal die Nutzung von Gehörschutz zwingend erforderlich ist. Diese Geräte sind jedoch preislich auch etwas höher angesiedelt als ihre lauteren Verwandten.

Alternative Geräte

Den zweiten Platz im Rasentraktor-Test 2016 erreichte der Stiga Kombi 3084. Zwar preislich etwas teurer, wurde dieses Gerät besonders leistungsfähig konzipiert und seine Ausstattung lässt sich kaum noch toppen. Hierbei wurde besondere Rücksicht auf die lange Lebensdauer und die Belastbarkeit des Geräts genommen, um auch jedes noch so schwierige Gelände schnell bearbeiten zu können. Hierfür wurden die Räder des Stiga Kombi 3084 mit besonderer Federung versehen. Ein Warnsignal zeigt außerdem an, wenn es nötig ist, den Fangkorb zu leeren, um unnötiges Verstopfen zu vermeiden.

Ebenfalls gut abgeschnitten hat der MTD Rasentraktor Smart RC 125. Dieses Gerät wird von ganzen 8 Pferdestärken angetrieben und bietet eine Schnittfläche von 76 Zentimetern Breite, mit denen sich auch große Rasenflächen innerhalb kürzester Zeit gut zurecht trimmen lassen. Mit einem kräftigen Stahlgehäuse ausgestattet, verkraftet diese Maschine Erschütterungen und Unebenheiten des Geländes bestens, und ermöglicht außerdem durch die Ausrüstung mit topmodernen Scheinwerfen das Mähen in der Dämmerung, wie sie insbesondere im Herbst und Winter früh eintritt. Der Tank fasst ganze 3,8 Liter, sodass die Maschine besonders lange in Betrieb genommen werden kann. Die Schnitthöhe ist außerdem fünffach verstellbar, um jedem Geschmack Genüge zu tun. Insgesamt bietet die Maschine ein optimales Verhältnis von günstigem Preis und praktischen Nutzungsmöglichkeiten.

Während die meisten Rasentraktoren durch ihre geringe Größe einen relativ geringen Wendekreis haben, bietet die Firma John Deere mit ihrem Modell „Ztrak“ einen Rasentraktor völlig ohne Wendekreis an. Mit diesem Gerät ist es möglich, den Aufsitzmäher direkt auf der Stelle um 360 Grad zu wenden, und somit so komfortabel wie möglich eine größere Fläche an Rasen in kürzerer Zeit abzudecken, da kein aufwendiges Wendemanöver erforderlich ist. Die Modelle aus dieser Reihe bieten dabei Schnitthöhen zwischen 25 und 102 mm, eine elektrische Mähwerkzuschaltung und optionale Mulchausrüstung. Mit dieser Mulchausrüstung wird das geschnittene Grüngut sofort optimal zu Dünger weiterverarbeitet. Alle Modelle sind außerdem mit zwei Lenkhebeln, Zweiradantrieb und extra breitem Mähwerk ausgestattet.

Fazit für 2017

Rasentraktoren und Aufsitzmäher sind die ideale Anschaffung für die Eigentümer größerer Gärten. Sie eignen sich zum Einsatz das ganze Jahr hindurch und bieten so die passende Ergänzung für jeden Hobbygärtner. Voraussetzung hierfür ist, dass genug Platz für ihre Anwendung vorhanden ist. Je nach Bepflanzung und Dekoration des Gartens sollte auf die individuellen Anpassungen des Geräts geachtet werden, um Schwierigkeiten zu vermeiden, etwa bei dichter Bepflanzung oder Baumgruppen auf dem Rasen. Informiert man sich jedoch vor dem Kauf, und lässt man sich vom Anbieter des gewünschten Geräts entsprechend beraten, steht dem Gartenvernügen nichts mehr im Wege.